Wie Wahrnehmung das Selbstbild beeinflusst - Dünne Models treiben Magerwahn

Wissenschaftler fanden heraus, dass unser Körper(wunsch)bild maßgeblich davon beeinflusst wird, welche Körper wir um uns herum wahrnehmen.

 

Frau im Schlafzimmer - nackte Oberschenkel
Foto: © Jerzy Sawluk / pixelio.de Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Die Befunde waren eindeutig: Je dünner die Frauen auf den Bildern waren, die die Probandinnen betrachtet haben, desto dünner wollten sie auch selbst sein. Im Gegenzug waren die Testpersonen deutlich weniger fixiert auf einen dünnen Körper, wenn sie vorher Bilder von Übergrößen-Models betrachtet hatten.

Diese Befunde veranlasste die Forscher der Universität Durham und ihren Kollegen aus Newcastle und Amsterdam die Forderung aufzustellen, mehr Vielfalt in die in den Medien gezeigten Körper zu bringen.

"Durch die Medien ständig mit sehr dünnen Promis und Models konfrontiert zu sein trägt dazu bei, dass Frauen und Mädchen eine ungesunde Haltung zu ihrem Körper bekommen", erklärt Dr. Lynda Boothroyd von der Universität Durham.

Ähnlich sieht Susan Ringwood die Situation. Sie leitet die größte britische Charity zu Essstörungen (BEAT) und sagt: "Wir sehen täglich rund 2000 Bilder an Werbung, die meisten davon mit überdurchschnittlich mageren Körpern. Wenn man die Körperformen und -größen in den Medien vielfältiger gestalten könnte, dann würde das unser eigenes Körperbild auf eine gesunde Art verändern."

Die nächsten Untersuchungen sollen detaillierter auf die veränderten Vorlieben eingehen und auch Männer einschließen.

Quelle: sciencedaily.com

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