Weihnachten ohne Stress überleben - so geht's

Weihnachten überleben und glücklich bleiben - so geht's

Winterlandschaft mit Baum und Schnee
Foto: © Marco Barnebeck / www.pixelio.de

Im Winter ist die Zeit zum Entspannen besonders wichtig. Vielleicht bei einem Spaziergang am Morgen?

Wenn Sie Weihnachten nicht besinnlich, sondern stressig finden, lesen Sie weiter: Hier präsentieren wir die ultimativen Anti-Stress-Tipps, damit Sie Weihnachten gut überstehen.

Weihnachten soll die besinnliche Zeit des Jahres sein, bei der man im Lebkuchenduft und im Kreise seiner Lieben verweilt. Stattdessen hetzen wir umher, um Geschenke zu kaufen, Vorbereitungen zu treffen, womöglich streiten wir noch - und letzendlich gleicht Weihnachten eher einem Triathlon als dem "Fest der Liebe".

Dabei kann Weihnachten und die kalte Jahreszeit so schön sein! Man darf sich nur nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Erstmal können vor Lachen", werden Sie jetzt vielleicht denken. Doch - ganz ehrlich - mit unseren Tipps ist es gar nicht so schwer. Wenn Sie's nicht glauben, probieren Sie es aus. Wichtig ist, dass Sie selbst sich feste vornehmen, dass diese Weihnachtszeit vielleicht weniger perfekt wird, Sie aber dafür Ihr inneres Lächeln bewahren.

Winter - die dunkle Jahreszeit. Jetzt ist die Zeit, die Türen zu schließen, sich zurückzuziehen, sich am Feuer zu wärmen, sich nach "innen" auszurichten. Tun Sie dies. Planen Sie mit mehr Pausenzeit. Sagen Sie Einladungen und Veranstaltungen ab, die Sie nicht wirklich interessieren. Gönnen Sie sich den Abend auf dem Sofa mit Ihrem Buch. Oder den Moment in der Badewanne, wo niemand (!) Sie stören darf. Besinnen Sie sich auf das, was Ihnen wichtig ist. Machen Sie zwei Listen zur Orientierung. Auf die erste Liste schreiben Sie, was Ihnen wichtig ist. Auf die zweite Liste kommt, was Ihnen unwichtig ist, sich aber viel in Ihrem Leben findet. Streichen Sie Dinge von der zweiten Liste, damit für die Inhalte der ersten Liste mehr Platz entsteht in Ihrem Leben.

 

Winterlandschaft mit Baum und Schnee
Foto: © Ernst Reisig / www.pixelio.de Im Winter kommt die Natur zur Ruhe. Gönnen Sie sich auch welche!

Bestellen Sie Geschenke im Internet, verschenken Sie Gutscheine, und opfern Sie so wenig Zeit und Nerven wie möglich dem Weihnachts-Kommerz. Ist Ihnen zu unpersönlich? Dann suchen Sie für die Weihnachtskarten einen Spruch, der genau auf Ihre Lieben passt. (Das gibt Ihnen einen guten Vorwand, mal wieder ein gutes Buch zu lesen.) Schreiben Sie Ihnen einen Brief, in dem Sie betonen, was Sie an der Person toll finden, und dass Sie sich darüber freuen, sie zu kennen. Dass Sie dankbar sind, sie in Ihrem Leben zu haben. Wichtig: Schreiben Sie es nicht nur auf, seien Sie wirklich dankbar. Das tut gut! Und: Wetten, dass der 15-jährige Neffe sich über den Amazon-Gutschein mehr freut als über ein handverlesenes T-Shirt?

Verschieben Sie das Entspannen nicht auf später

Weihnachtsfeiern wollen gefeiert und Weihnachtsessen gegessen werden. Klar, die Feiertage wollen organisiert werden... Weihnachtsstress? Wenn es Ihnen zu viel wird: Schalten Sie einen Gang runter! Suchen Sie sich Verbündete, Freunde und Familienmitglieder, mit denen Sie Aufgaben gemeinsam erledigen können und so wenigstens Spaß bei der Angelegenheit haben. Wenn das nicht reicht: Fragen Sie um Hilfe! Um Hilfe zu bitten ist keine Schwäche, sondern Stärke. Gute Führungskräfte können delegieren. Tun Sie das auch! Lassen Sie alle Gäste ein Gericht oder eine Kleinigkeit mitbringen, veranstalten Sie eine lustige Lotterie darum, wer die Küche aufräumen muss.

Und wenn es doch mal stressig wird?

Lassen Sie Unwichtiges beiseite. Klar, wenn alles glatt laufen soll, muss man so einiges auf dem Schirm behalten und auch den ein oder anderen "worst case" durchspielen, damit man für alle Eventualitäten gerüstet ist. Aufpassen muss man aber auch, dass man das Spiel nicht zu weit treibt. Versuchen Sie daher, rechtzeitig Prioritäten zu setzen. Was ist wirklich wichtig? Alles Unwichtige nehmen Sie lieber locker. Oder vergessen es einfach. Die meisten Antworten finden sich rechtzeitig, auch ohne dass man alle 27 Alternativen wälzt! Durchatmen nicht vergessen...

Und dann konzentrieren Sie sich auf das Positive. So oft es geht. Freuen Sie sich über die Sonnenstrahlen, die durch die dicken Wolken blinzeln. Wenn Ihre Freundin jemanden mitbringt zum Abendessen, freuen Sie sich über eine neue Bekanntschaft und ärgern Sie sich nicht, weil Sie nicht genug Nachspeisen haben. Freuen Sie sich über den schönen Abend und nehmen Sie den Kopfschmerz am nächsten Morgen nicht so wichtig. Es kommt nur darauf an, was wir wie bewerten. Und ob wir das Positive überhaupt bemerken. Also halten Sie Ausschau!

Autor:
© Outdoor