Fast Food macht unglücklich

Untersuchungen haben ergeben, dass die häufig in Fast Food und Fertiggerichten vorkommenden trans-Fettsäuren einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden haben.

 

Pommes Frites
Foto: © Rainer Sturm / PIXELIO Manchmal hat man Heißhunger auf Pommes - kein Problem, wenn man sich hauptsächlich gesund ernährt.

Trans-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die oft in industriell produzierter Nahrung - also Fast Food und Fertiggerichten - vorkommen. Sie sind Mitverursacher von koronaren Herzkrankheiten wie Arteriosklerose oder Herzinfarkt. Außerdem hat sich nun herausgestellt, dass Menschen, die über einen längeren Zeitraum häufig diese trans-Fettsäuren konsumieren, eine deutlich stärkere Tendenz zu Depressionen aufweisen.

Spanische Forscher fanden heraus, dass das Risiko, Depressionen zu bekommen, um 48 Prozent höher ist, wenn man viele trans-Fettsäuren verzehrt. Außerdem fördern trans-Fettsäuren entzündliche Prozesse im Körper; bei Frauen wurden auch Veränderungen im Hormonhaushalt festgestellt. Bei hohem Konsum war das Risiko der Unfruchtbarkeit nahezu verdoppelt.

Vielleicht keine Überraschung? Wer also bei guter Laune (und Gesundheit) bleiben will, sollte viel frische Lebensmittel verzehren und auf Fertigprodukte und Fast Food so weit wie möglich verzichten.